| Das Jagd-1414 und das Omni 1414 arbeiten auf der Frequenz von
161,300 MHz und werden über das Regafunknetz betrieben. Die Ausgangsleistung
beträgt 2,5 Watt. Mit dem Testknopf (gelb) können Sie prüfen
ob Sie sich im Vesorgungsbereich des Regafunknetzes befinden. Im positiven
Fall hören Sie eine Tonfolge als Quittung. Mit dem Emergencyknopf
(rot) können Sie in Notsituationen um Hilfe rufen. Ihr Funkspruch
gelangt direkt in die Regaeinsatzzentrale oder wird von einem anderen Hörer
aufgefangen. Sie können mit den anrückenden Rettungsmannschaften
(Heli, Bodenpersonal und jedem anderen Gerätebesitzer) kommunizieren
und diese einweisen. Der Unterschied zwischen dem Jagd-1414 und
dem Omni 1414 ist, dass das Jagd-1414 nur mit dem E-Kanal (161.300MHz)
bestückt ist und keine zusätzlichen Kanäle programmiert
werden können. Die Seriennummern der verkauften Geräte werden
der Jagdverwaltung gemeldet. Beim Omni 1414 haben Sie die Möglichkeit
weitere bis 9 Kanäle zu programmieren. Ansonsten sind die Geräte
baugleich und alles Zubehör kann für beide verwendet werden.
Jagd-1414
Die Verordnung des Bundes über die Jagd und den Schutz wildlebender
Säugetiere und Vögel vom 29. Januar 1988 (JSV) verbietet gemäss
Art. 2 Funkgeräte als Hilfsmittel für die Jagd. Das heisst, das
Funkgeräte als Kommunikationsmittel für die Jagdausübung
nicht gestattet sind. Beim Jagd-1414 handelt es sich um ein
Hilfsmittel, welches nicht für die Jagd eingesetzt werden kann. Es
ist nur ein Rettungskanal programmiert, welcher die Verbindung direkt zur
REGA in Zürich herstellt. Bis zur Drucklegung dieses Prospektes
haben folgende Kantone das Jagd-1414 zugelassen: Obwalden, Zürich,
Schwyz, Graubünden, St. Gallen, Tessin, Solothurn, Luzern und Bern.
Da die Verordnung des Bundes das Gerät grundsätzlich zulässt,
ist damit zu rechnen, dass andere kantone die Bewilligung auch erteilen.
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